Reha-Info 02/2026
- Editorial „Grundrechte der Menschen werden zum Kostenfaktor und Luxusgut“ – mit dieser Überschrift beschreibt die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die aktuelle Debatte über Teilhabe. Gesprochen wird vor allem über steigende Ausgaben, Fallzahlen und Belastungsgrenzen. Weniger im Fokus steht dabei der rechtliche Ausgangspunkt, von dem aus diese Debatte eigentlich zu führen wäre. (...)
- Tipps & Tools ● Regionale Netzwerkveranstaltung für Reha-Träger in Hessen
● Online-Seminar: BAR Info-Wecker
● Jetzt auch bei LinkedIn! - Nachhaltige Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe Angesichts der geopolitischen Entwicklungen und der angespannten Haushaltslagen von Kommunen und Ländern wird zunehmend zugespitzt die Finanzierbarkeit des Sozialstaates in Frage gestellt. Die Eingliederungshilfe zählt zu den dynamisch wachsenden Ausgabenbereichen (...)
- Wirksamkeit und volkswirtschaftlicher Nutzen Die Rehabilitation im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung hat das Ziel der Wiederherstellung bzw. des Erhalts der Erwerbsfähigkeit, mithin also die Sicherstellung beruflicher Teilhabe. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen verweisen auf wachsende Bedarfe an Erwerbspersonen. (...)
- Wie wird das Reha-System fit für die Zukunft? Interview mit Prof. Dr. Annette von Kalckreuth, Leiterin Abteilung Teilhabe, Belange von Menschen mit Behinderungen, Soziale Entschädigung, Sozialhilfe, BMAS. – Die Reha-Ausgaben steigen rapide. Wie lassen sich Leistungsbedarf und Finanzkraft künftig in Einklang bringen? (...)
- Teilhabe beginnt nicht im Wartezimmer, sondern im Leben Rehabilitation ist mehr als die Klärung von Anträgen und Zuständigkeiten und die Umsetzung von Therapieplänen. Sie entscheidet darüber, ob Menschen mit Beeinträchtigungen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können (...)
- „Abschied vom Schlaraffenland“ Menschen mit Behinderungen haben ein würdevolles Leben verdient. Diese Prämisse ist nicht nur menschenrechtlich gegeben, sondern sie basiert auf geltendem Recht. Dieses Recht gilt auch in schwierigen finanziellen Zeiten der Kommunen. (...)
- Auftrag und Verpflichtung Jeder Dritte ist einmal in seinem Leben von einer psychischen Erkrankung betroffen. Bei mehr als einer Million Menschen ist von einem langwierigen und schwereren Verlauf auszugehen, der einhergeht mit weitgehenden Beeinträchtigungen in der sozialen und beruflichen Teilhabe. (...)
