II. Allgemeine Fragen zur Datenübermittlung

1. In welchem Datenformat werden die Daten übermittelt?

Die Daten werden in einem *.xml-Format an die BAR übermittelt. Dieses Verfahren ist an die DESTATIS-Datenlieferung des Statistischen Bundesamtes angelehnt (vgl. technische Datensatzbeschreibung).

2. Bis wann müssen die Daten übermittelt werden?

Die Daten des Berichtsjahres sind jeweils bis zum 30. April des Folgejahres zu übermitteln.

Beispiel: Für den Berichtszeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2019 sind die Daten bis zum 30.04.2020 an die BAR zu übermitteln.

3. Wie erfolgt die Übermittlung der Daten an die BAR?

Der Meldedatensatz wird entweder im Direktmeldeverfahren, d.h. durch den einzelnen Träger selbst, oder über den jeweiligen Spitzenverband an die BAR übermittelt.

Je nach Fachverfahren gibt es für das Direktmeldeverfahren zwei technische Möglichkeiten, die Datenübermittlung vorzunehmen:

1. Die Datenübermittlung erfolgt manuell als Upload über den geschützten Service-Bereich auf der THVB-Homepage unter www.teilhabeverfahrensbericht.de. Der Upload-Vorgang kann einige Momente dauern. Damit der Upload erfolgreich ist, sollte die Website nicht frühzeitig geschlossen werden. Im Anschluss an diesen Vorgang erhalten Sie eine Bestätigungs-Mail.

2. Die Übermittlung des *.xml-Datensatzes erfolgt über eine WebDAV-Schnittstelle aus dem eigenen Fachverfahren heraus an die BAR. Die Umsetzung der Übermittlung über die WebDAV-Schnittstelle liegt beim jeweiligen Software-Anbieter.

Für beide Vorgänge sind die jeweilige Träger-ID und das dazugehörige Passwort erforderlich.

4. Welche Kennzeichnung muss der jährlich zu übermittelnde Meldedatensatz im *.xml-Format beinhalten?

Bitte überprüfen Sie vor dem Upload die korrekte Auswahl der Kennzeichnung in der *.xml-Datei. Ausführlich ist dies auch in der Meldedatensatzbeschreibung ausgeführt. Folgende Kennzeichnungen sind möglich:

  • „0“ – Testlieferung:
    Es handelt sich bei diesem Datensatz um eine Testlieferung zur Prüfung, die nicht gespeichert wird.
  • „100“ – vorläufige Lieferung:
    Dieser Datensatz wird nicht für die Datenauswertung im Rahmen des Teilhabeverfahrensberichts verwendet.
  • „200“ – finale Lieferung:
    Dieser Datensatz wird von der BAR geprüft und, soweit keine Auffälligkeiten bestehen, für die Datenauswertung im Rahmen des Teilhabeverfahrensberichts verwendet.
  • „300“ – Korrekturlieferung:
    Hierbei handelt es sich um einen Datensatz, welcher bereits zuvor mit der Kennung „200“ an die BAR geliefert worden ist. Bei der Prüfung ergaben sich Auffälligkeiten, weshalb ein korrigierter Datensatz übermittelt werden muss. Dieser wird nochmals von der BAR überprüft und, soweit keine Auffälligkeiten mehr bestehen, für die Datenauswertung im Rahmen des Teilhabeverfahrensberichts verwendet. Sollten weitere Korrekturlieferungen nötig sein, werden diese ebenfalls mit „300“ gekennzeichnet.

5. Wie gestaltet sich der zeitliche Ablauf von der kontinuierlichen Datenerfassung über die jährliche Datenmeldung bis zur Veröffentlichung eines Berichts?

Die vollumfängliche Berichtspflicht besteht seit 01.01.2019 für alle Rehabilitationsträger in Deutschland. Ab diesem Datum müssen alle Anträge auf Leistungen zur Teilhabe erfasst werden.

Die Dateneingabe geschieht fortlaufend, über die Jahre hinweg. Die Datenmeldung an die BAR durch die Träger erfolgt einmal im Jahr, immer im Frühjahr bis spätestens Ende April. Der Teilhabeverfahrensbericht erscheint jährlich, gegen Ende eines Jahres. Die darin enthaltenen Daten beziehen sich immer auf das vorausgehende Berichtsjahr.

News
Aktuelle Neuigkeiten zu ausgewählten Themen
Termine
Aktuelle Termine zu ausgewählten Themen
Publikationen
Aktuelle Publikationen zu ausgewählten Themen