Schule vor, während und nach der Reha – Schnittstelle zum Bildungssystem

Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrkräften begegnen vermehrt Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer chronischen Erkrankung besonderes Verständnis und eine angemessene Rücksichtnahme, Unterstützung und Förderung benötigen. Bei der Gestaltung des Unterrichts und bei Leistungsfeststellungen sind daher die besonderen Belange von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen sowie chronischen Erkrankungen zu berücksichtigen. Ihnen ist der zum Ausgleich ihrer Behinderung bzw. Erkrankung erforderliche Nachteilsausgleich zu gewähren.

Voraussetzung für eine angemessene individuelle Förderung  ist eine enge Kooperation der Lehrkräfte mit den Erziehungsberechtigten und eventuell den behandelnden Ärzten und Therapeuten. Hierbei ist die Lehrkraft von Amts wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Allein die Eltern entscheiden, welche Informationen an die Schule weiter gegeben werden.

Nähere Ausführungen zur Zusammenarbeit zwischen der Klinikschule und der allgemeinen Schule, krankheitsbezogene Informationen an Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte sowie Hinweise und Anregungen zu integrationsfördernden Maßnahmen von Seiten der Schule finden sich unter weiterführende Links.

Das Gesetz (§ 75 und § 112 SGB IX) sieht Leistungen zur Teilhabe an Bildung vor. Diese sind unterstützende Leistungen (vor allem Hilfen zur Schulbildung, insbes. im Rahmen der Schulpflicht einschl. der Vorbereitung hierzu), die erforderlich sind, damit junge Menschen mit Behinderungen Bildungsangebote wahrnehmen können.

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