Soziale Teilhabe

Die Leistungen zur Sozialen Teilhabe sind eine Leistungsgruppe der Leistungen zur Teilhabe mit dem Ziel der sozialen Rehabilitation. Die bisherige Leistungsgruppe "Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft" wurde zum 1. Januar 2018 in "Leistungen zur Sozialen Teilhabe" umbenannt. Im Sozialgesetzbuch IX (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen) ist im Kapitel 13 die Soziale Teilhabe in den §§ 76 ff. SGB IX geregelt. Der Leistungskatalog wurde neu formuliert. Nun sind beispielsweise auch Assistenzleistungen und Leistungen zur Mobilität im Leistungskatalog zu finden. mehr lesen...

Arbeitsgruppe „Barrierefreie Umweltgestaltung“

Seit 1982 besteht die BAR-Arbeitsgruppe „Barrierefreie Umweltgestaltung“. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Behinderungen und chronisch kranken Menschen zu fördern und so dem umfassenden Rehabilitationsgedanken gerecht zu werden. Integration wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden, denn ein Rehabilitationserfolg kann langfristig nur gesichert werden, wenn technische, soziale und Barrieren im „Kopf“ beseitigt werden. Die Arbeitsgruppe versteht sich als Fachforum, in dem Ideen und Informationen ausgetauscht sowie Stellungnahmen erarbeitet werden. mehr lesen...

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"BARRIEREFREI in die Zukunft – mit allen für ALLE"

Am 12. Oktober 2012 feierte die BAR-Arbeitsgruppe ihr 30jähriges Bestehen und führte hierzu eine Fachveranstaltung mit dem Titel "BARRIEREFREI in die Zukunft - mit allen für ALLE" im Rahmen der Reha Care Messe in Düsseldorf durch.

BARRIEREFREI in die Zukunft: aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens hat die BAR- Arbeitsgruppe, nach dem Rückblick auf das bisher Erreichte, vor allem den Blick in die Zukunft gerichtet. Welche Veränderungen finden statt oder sind zu erwarten, welche Barrieren entstehen dadurch neu oder verschwinden möglicherweise? Welche Anforderungen ergeben sich hieraus für die Gestaltung der Umwelt?

Mit allen für ALLE: dies beschreibt als Zukunftsvision das Ziel der "BAR-Arbeitsgruppe Barrierefreie Umweltgestaltung": Nach der UN-BRK geht es darum, für Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen sowie zu anderen öffentlichen Einrichtungen und Diensten, zu ermöglichen. Barrierefreiheit wird verstanden als eine Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Hierzu hat die BAR-Arbeitsgruppe "Die 10 Gebote der Barrierefreiheit" erarbeitet. Sie wurden auch in Leichter Sprache, Brailleschrift und in englischer Sprache veröffentlicht.

Texte und Bilder zur Veranstaltung: 

Flyer zur Veranstaltung

Begrüßung Dr. Helga Seel, Geschäftsführerin der BAR

Norbert Killewald, Landesbehindertenbeauftragter NRW

Manfred Mörs, Sozialverband VdK Deutschland

Manfred Mörs, (Text)

Ellen Engel-Kuhn, Deutsche Bahn AG

Dr. Volker Sieger, Institut für barrierefreie Gestaltung, Mainz

Dr. Volker Sieger, (Text)

Prof. Dr. Christian Bühler, Universität Dortmund

Dr. Gerd Grundel, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

Dr. Gerd Grundel, (Text)

Hans Diedenhofen, Bundesarbeitsgemeinschaft der betrieblichen Schwerbehindertenvertretungen in Deutschland

Fotodokumentation

"Die 10 Gebote der BARRIEREFREIHEIT"

Das 1. Gebot

BARRIEREFREIHEIT ist Grundlage der Umweltgestaltung für ALLE.

Die Anforderungen behinderter Menschen und die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für ALLE brauchen Deine Aufmerksamkeit und Deinen Einsatz.

Das 2. Gebot

Denke daran, dass die BARRIEREFREIE Gestaltung alle Bereiche betrifft:

Bauen und Wohnen, Mobilität und Verkehr, Bildung und Kultur, Arbeit, Erholung und Gesundheitswesen, Information und Kommunikation. 

Das 3. Gebot

Beachte, dass BARRIEREFREIHEIT für alle Menschen wichtig ist, insbesondere für Menschen mit motorischen, sensorischen oder mit kognitiven Beeinträchtigungen. mehr lesen

„BARRIEREFREIHEIT in 10 Kernpunkten“

1. Grundsatz

BARRIEREFREIHEIT ist Grundlage der Umweltgestaltung für ALLE. Ohne Barrierefreiheit keine Inklusion, keine selbstbestimmte Teilhabe behinderter Menschen, kein nachhaltiges Bauen, keine Baukultur des 21. Jahrhunderts. (UN-BRK, GG)

2. Für alle Bereiche

Die BARRIEREFREIE Gestaltung betrifft alle Bereiche: Arbeit, Bauen und Wohnen, Bildung und Kultur, Erholung und Gesundheitswesen, Information und Kommunikation, Mobilität und Verkehr. (BGG, AAG)

3. Für alle behinderten Menschen

BARRIEREFREIHEIT ist wichtig für alle behinderten Menschen, sowohl für Menschen mit motorischen, als auch für Menschen mit sensorischen oder mit kognitiven Beeinträchtigungen. (BGG) mehr lesen