Positionspapier: Jugendämter und das BTHG

Die BAG Landesjugendämter betont neue Anforderungen an die Jugendämter durch das BTHG

In ihrem aktuellen Positionspapier betont die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter neue Anforderungen an die Jugendämter durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und stellt dabei die Erforderlichkeit kooperativer Lösungen und ein konstruktives Miteinander der Reha-Träger heraus. Ebenso steht das Thema Ansprechstellen im Mittelpunkt: Es wird empfohlen, qualifizierte Fachkräfte in den Jugendämtern vorzuhalten und zu benennen. Dies sei unter anderem auch deswegen zu empfehlen, da es in einem Erstkontakt bereits zu einer Antragsstellung und somit auch zum Einsetzen von Fristen nach §§ 14, 15 SGB IX kommen kann. Insofern sollte die pädagogische Fachkraft über

  • entsprechende zeitliche Ressourcen,
  • der Fähigkeit zur Vernetzung und Kooperation,
  • fundierte Kenntnisse der Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII und
  • summarische Kenntnissen über das Leistungsspektrum anderer Rehabilitationsträger

verfügen.

Ausführlichere Informationen entnehmen Sie dem Positionspapier.

Weitere Informationen auf der Website der BAG Jugendämter.